Rezension: Kindhäuser/Neumann/Paeffgen. Strafgesetzbuch

Wie wird man „im Höchstumfang von etwa 5000 Zeichen“, so der Rezensionsauftrag der Redaktion, fast 6500 Gramm Lesestoff gerecht? Vermutlich gar nicht. Das soll den Versuch nicht hindern, das Werk in der „Welt der Kommentare“ zum Strafrecht zu verorten. Denn diese ist, wie ihr reales Vorbild, nach Meinung vieler überbevölkert (vgl. Kästle-Lamparter, Welt der Kommentare,>>Weiterlesen

Rezension: Kindhäuser. Strafgesetzbuch

Drei Jahre sind vergangen, seit der Lehr- und Praxiskommentar von Kindhäuser in der 6. Auflage erschienen ist, und angesichts der Fülle an Änderungen im Strafgesetzbuch war es an der Zeit, eine Neuauflage zu publizieren. Eingearbeitet wurden das Gesetz zur Verbesserung des Schutzes der sexuellen Selbstbestimmung, das Gesetz zur Verbesserung der Bekämpfung des Menschenhandels, die Verschärfung des Terrorismusstrafrechts, die>>Weiterlesen

Rezension: Joeks/Miebach. Münchener Kommentar zum Strafgesetzbuch Band 1

Der Münchener Kommentar zum Strafgesetzbuch umfasst acht Bände; die ersten fünf behandeln den Kernbereich des Strafrechts, also die Vorschriften des StGB, die letzten drei das Nebenstrafrecht. Der Allgemeine Teil des Strafgesetzbuches ist in die ersten zwei Bände aufgeteilt. Während der zweite Band (§§ 38–79 b) bereits im vergangenen Jahr in dritter Auflage erschienen ist, ist seit diesem>>Weiterlesen

Rezension: Fischer. Strafgesetzbuch

Der alleinige Bearbeiter Fischer hatte auch in der 64. Neuauflage (Verlag C.H.BECK) des Standardwerks zahlreiche Gesetzesänderungen zu berücksichtigen, zudem eine Fülle neuer Strafvorschriften, wie etwa die Tatbestände der Terrorismusfinanzierung und der Datenhehlerei, die Korruptionsdelikte im Gesundheitswesen sowie die durch das 49. StGB-Änderungsgesetz zum Sexualstrafrecht eingeführten neuen Delikte. Fischer kommentiert ebenfalls die erst im November 2016>>Weiterlesen

Fachbuchvergleich Strafgesetzbuch

Die 64. Auflage erläutert sämtliche Änderungen des StGB von November 2015 bis November 2016. Die Autoren: Erläutert von: Prof. Dr. Thomas Fischer, Vorsitzender Richter am Bundesgerichtshof Begründet von: Otto Schwarz In der 23. bis 37. Auflage bearbeitet von Eduard Dreher und in der 38. bis 49. Auflage bearbeitet von Herbert Tröndle Inhalt/USP: Konkurrenzlos aktuell durch seine>>Weiterlesen

Rezension: Laufhütte. Leipziger Kommentar Strafgesetzbuch

Die Kommentierung der §§ 232–241 a in der Vorauflage umfasste 218 Seiten und befand sich auf dem Stand 1.3.‌1999 (§§ 234–236: Gribbohm [90 S.]) und 1.9.‌2001 (§§ 239–239 b: Träger/Schluckebier [53 S.]; 240–241 a: Träger/Altvater [113 S.]). Die Neuauflage (Stand: 15.10.‌2015) hat fast 220 Seiten zugelegt (Verlag de Gruyter), wobei hiervon 52 Seiten auf die neuen §§ 232–233 b (Kudlich), über 21 Seiten>>Weiterlesen

Fachbuchvergleich Fischer StGB

Die 63. Auflage verarbeitet alle Gesetzesänderungen des Strafgesetzbuchs für den Zeitraum November 2014 bis November 2015. Eingearbeitet ist u.a. das 49. Gesetz zur Änderung des Strafgesetzbuches betreffend die Umsetzung europäischer Vorgaben zum Sexualstrafrecht vom 21. Januar 2015. das Gesetz zur Änderung der Verfolgung der Vorbereitung von schweren staatsgefährdenden Gewalttaten vom 12.6.2015 sowie zahlreiche Gesetzesinitiativen, so>>Weiterlesen

Rezension: Münchener Kommentar zum Strafgesetzbuch – Nebenstrafrecht II

Der siebte Band des Münchener Kommentars zum StGB (Verlag C.H.BECK) widmet sich solchen Vorschriften des Nebenstrafrechts, die – unabhängig davon, wie man den Begriff näher konturiert (ausführlich dazu Rönnau, ZStW 119 [2007], 887 [894 ff.]) – dem Wirtschaftsstrafrecht angehören. Auf breitem Raum erörtert das hochkarätig besetzte Autorenteam fundiert das im Strafverfolgungsalltag immer größeres Gewicht besitzende „Neben-Wirtschaftsstrafrecht“.>>Weiterlesen

Rezension: Fischer. Strafgesetzbuch

Den „Fischer“ sachgerecht zu besprechen, ist an dieser Stelle schon aus Platzgründen unmöglich. Es kann auch nicht einmal ansatzweise überprüft werden, ob der Autor seinem im Vorwort geäußerten Anspruch gerecht geworden ist, dass dieser Kommentar (Verlag C.H.BECK) einen Überblick über den aktuellen Stand der höchstrichterlichen Rechtsprechung und wissenschaftlichen Diskussion zum Kernbestand des materiellen Strafrechts geben>>Weiterlesen

Rezension: Lackner. Strafgesetzbuch

Manchmal beginnt eine neue Ära, ohne dass die vorherige geendet hat: Beginnend mit der 28. Auflage ist Martin Heger als Mitautor in die Bearbeitung des (noch immer so benannten) „Lackner/Kühl“ (Verlag C.H.BECK) eingestiegen. Er kennt – wie auch im Vorwort betont wird – den Kommentar noch gut aus seiner Assistentenzeit bei Kristian Kühl, welcher das Werk seit der 21. Auflage>>Weiterlesen