Rezension: Schuck. Bundesjagdgesetz

Seit der Föderalismusreform unterfällt das Jagdrecht nicht mehr der Rahmengesetzgebungskompetenz des Bundes, sondern der konkurrierenden Gesetzgebungskompetenz der Länder. Bundesrecht bleibt zwingend das Recht des Jagdscheins. Dennoch haben die Länder von ihrer neuen Kompetenz keinen Gebrauch gemacht und die Landesjagdgesetze nicht grundlegend umgestaltet. Deshalb kann eine Kommentierung zum Bundesjagdgesetz auch zielführend bei Fragen zum Landesjagdrecht herangezogen>>Weiterlesen

Rezension: Meyer-Ladewig/Keller/Leitherer/Schmidt. Sozialgerichtsgesetz

Seit der 11. Auflage sind drei Jahre vergangen, eine Zeitspanne, die eine Neuauflage erforderlich macht, um die Leser und Benutzer auch weiterhin aktuell informieren zu können. Begründet von dem Namensgeber Meyer-Ladewig wird das Werk bearbeitet von Wolfgang Keller, Stephan Leitherer und Benjamin Schmidt. Das Autorenteam ist in der vorliegenden Auflage durch einen weiteren Richter, Benjamin Schmidt,>>Weiterlesen

Rezension: Eiding/Hofmann-Hoeppel. Verwaltungsrecht

Der Konkurrenzkampf der verwaltungsrechtlichen Formularbücher geht in die nächste Runde. Während die fünfte Auflage des Münchener Prozessformularbuchs (Besprechung der vierten Auflage in NVwZ 2014, 1436) für 2018 angekündigt ist, liegt die zweite Auflage des von Eiding und Hofmann-Hoeppel herausgegeben Werks bereits vor. Im Vergleich zur Vorauflage kamen 70 Seiten und zwei neue Themenblöcke (Mediation und>>Weiterlesen

Rezension: Steinbach. Verwaltungsrechtsprechung

Dieser Band verfolgt das Ziel, verwaltungsgerichtliche Entscheidungen zum Zwecke der didaktischen Vermittlung in einem einheitlichen Format zu besprechen. Obgleich in der Reihe der Mohr Lehrbücher erschienen, erhebt das Werk weder den Anspruch, ein herkömmliches Lehrbuch zum Verwaltungsrecht, noch eine reine Rechtsprechungssammlung zu sein. Dazu ist es dem Herausgeber gelungen, 37 Autoren – überwiegend Hochschullehrer, aber>>Weiterlesen

Rezension: Burgi/Dreher. Beck’scher Vergaberechtskommentar

Der „Burgi/Dreher“ ragt unter den zahlreichen Kommentaren zum GWB-Vergaberecht hervor. Mit Beiträgen von 38 Autoren aus Wissenschaft sowie rechtsanwaltlicher, behördlicher und gerichtlicher Praxis hat das Herausgeberteam eine ausgewogene und kompakte Neuauflage des Beck`schen Vergaberechtskommentars zum 4. Teil des GWB vorgelegt. Das Nachschlagewerk eignet sich für Vergabepraktiker und Wissenschaftler gleichermaßen, die schnell und zuverlässig Rat zu>>Weiterlesen

Rezension: Ehmann/Selmayr. Datenschutz-Grundverordnung

Mit der unmittelbaren Anwendung der Datenschutz-Grundverordnung (VO [EU] 2016/679) ab dem 25.5.‌2018 in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union entfaltet ein zentraler Baustein der Kommission für die Strategie eines digitalen Binnenmarktes seine Wirkung. Der hieraus resultierende durchaus nicht unerhebliche Anpassungs-, Beratungs-, und Umsetzungsbedarf insbesondere für Wirtschaft und Mitgliedstaaten erfordert daher eine vertiefte Beschäftigung mit der DS-GVO.>>Weiterlesen

Rezension: Paal/Pauly. Datenschutz-Grundverordnung

Die Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) ist am 25.5.‌2016 in Kraft getreten und wird ab dem 25.5.‌2018 in ihrem Geltungsbereich das nationale Datenschutzrecht ersetzen. Da die Verordnung allerdings einerseits vorwiegend mit Generalklauseln arbeitet und andererseits Dutzende von Kompetenzen für nationale Konkretisierung oder gar, wie etwa beim Beschäftigtendatenschutz (Art. 88), Öffnungen für komplette nationalstaatliche Regelungssysteme enthält, dürfte auch nach dem>>Weiterlesen

Rezension: Debus. Informationszugangsrecht Baden-Württemberg

In mittlerweile zwölf der 16 deutschen Länder existieren Informationsfreiheitsgesetze (Informationszugangs- bzw. Transparenzgesetze). Die Kommentarliteratur zum Landesrecht fällt indessen eher spärlich aus. Die Rechtspraxis (insbesondere Rechtsprechung, Verwaltung, Rechtsanwaltschaft) orientiert sich zur Wissensgenerierung und Problemlösung landesrechtlicher Fragestellungen an den Erläuterungswerken zum IFG des Bundes. Für Baden-Württemberg ist diese Art der Lückenschließung weithin überflüssig geworden; das hier anzuzeigende>>Weiterlesen

Rezension: Pielow. Gewerbeordnung

Auch die Beck’schen Onlinekommentare werden von Zeit zu Zeit in ihrer Printversion neu aufgelegt. Dies sicherlich nicht nur für diejenigen, die noch kein Online-Angebot des Verlages angenommen haben (und dies vielleicht auch in Zukunft nicht tun werden), sondern auch für diejenigen, die, bevor sie online ins aktuelle Detail gehen, einen Einstieg über ein greifbares Buch>>Weiterlesen

Rezension: Thomas. Nachhaltigkeitsanforderungen für Bioenergie im Welthandelsrecht

Biomasse als Energieträger kann zu Treibhausgasminderungen gegenüber fossilen Brennstoffen führen, aber auch zu Nutzungsänderungen ökologisch wertvoller Flächen. Die EU versucht, diesem Spannungsverhältnis mit Nachhaltigkeitsanforderungen beizukommen. Deutschland hat diese Anforderungen in der Biokraft-NachV und für flüssige Biobrennstoffe in der BioSt-NachV umgesetzt. In der Folge werden nur noch nachhaltige Biokraftstoffe gefördert. Der Band (C.H.BECK) untersucht die Vorgaben>>Weiterlesen