Rezension: Dau/Schütz. Wehrdisziplinarordnung

Vier Jahre nach dem Erscheinen der Vorauflage haben Gesetzesänderungen des Soldatengesetzes (SG) und des Soldatenbeteiligungsgesetzes sowie die Einführung des so genannten Aktiven Regelungsmanagements mit der Überführung aller Dienstvorschriften und Erlasse im Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) in ein neues Ordnungssystem Anlass für eine Neubearbeitung des bewährten Standardkommentars zur Wehrdisziplinarordnung (WDO) gegeben. Zugleich stellt die>>Weiterlesen

Rezension: Wiebe. Unternehmerfreiheit versus Verbraucherschutz?!

Mit einer fachlich wie analytisch gleichermaßen profunden Arbeit zum Spannungsverhältnis zwischen öffentlich-rechtlichem Verbraucherschutz und Unternehmerfreiheit leuchtet Wiebe den vorhandenen Rechtsbestand aus und zeigt – am Beispiel insbesondere des ProdSiG und des LFGB – die (verfassungs-)rechtlichen Wege eines adäquaten Interessenausgleichs auf, um schließlich weitere denkbare Instrumente zum Aus- und Aufbau des Schutzes von Verbraucherinteressen vorzustellen. Dabei>>Weiterlesen

Rezension: Stern/Sachs. Europäische Grundrechte-Charta

Während sich die Dogmatik des EU-Rechts aus unterschiedlichen Rechtstraditionen speist, liegt ein spezieller Beitrag der deutschen Dogmatik in der kommentarförmigen Erschließung und Systematisierung der komplexen Rechtsquellen. Eine besondere Pionierleistung war hier der von Peter J. Tettinger gemeinsam mit Klaus Stern herausgegebene Kölner Gemeinschafts-Kommentar zu der am 7.12.‌2000 proklamierten Europäischen Grundrechte-Charta, der 2006 erschien – Jahre>>Weiterlesen

Rezension: Schuck. Bundesjagdgesetz

Seit der Föderalismusreform unterfällt das Jagdrecht nicht mehr der Rahmengesetzgebungskompetenz des Bundes, sondern der konkurrierenden Gesetzgebungskompetenz der Länder. Bundesrecht bleibt zwingend das Recht des Jagdscheins. Dennoch haben die Länder von ihrer neuen Kompetenz keinen Gebrauch gemacht und die Landesjagdgesetze nicht grundlegend umgestaltet. Deshalb kann eine Kommentierung zum Bundesjagdgesetz auch zielführend bei Fragen zum Landesjagdrecht herangezogen>>Weiterlesen

Rezension: Meyer-Ladewig/Keller/Leitherer/Schmidt. Sozialgerichtsgesetz

Seit der 11. Auflage sind drei Jahre vergangen, eine Zeitspanne, die eine Neuauflage erforderlich macht, um die Leser und Benutzer auch weiterhin aktuell informieren zu können. Begründet von dem Namensgeber Meyer-Ladewig wird das Werk bearbeitet von Wolfgang Keller, Stephan Leitherer und Benjamin Schmidt. Das Autorenteam ist in der vorliegenden Auflage durch einen weiteren Richter, Benjamin Schmidt,>>Weiterlesen

Rezension: Eiding/Hofmann-Hoeppel. Verwaltungsrecht

Der Konkurrenzkampf der verwaltungsrechtlichen Formularbücher geht in die nächste Runde. Während die fünfte Auflage des Münchener Prozessformularbuchs (Besprechung der vierten Auflage in NVwZ 2014, 1436) für 2018 angekündigt ist, liegt die zweite Auflage des von Eiding und Hofmann-Hoeppel herausgegeben Werks bereits vor. Im Vergleich zur Vorauflage kamen 70 Seiten und zwei neue Themenblöcke (Mediation und>>Weiterlesen

Rezension: Steinbach. Verwaltungsrechtsprechung

Dieser Band verfolgt das Ziel, verwaltungsgerichtliche Entscheidungen zum Zwecke der didaktischen Vermittlung in einem einheitlichen Format zu besprechen. Obgleich in der Reihe der Mohr Lehrbücher erschienen, erhebt das Werk weder den Anspruch, ein herkömmliches Lehrbuch zum Verwaltungsrecht, noch eine reine Rechtsprechungssammlung zu sein. Dazu ist es dem Herausgeber gelungen, 37 Autoren – überwiegend Hochschullehrer, aber>>Weiterlesen

Rezension: Burgi/Dreher. Beck’scher Vergaberechtskommentar

Der „Burgi/Dreher“ ragt unter den zahlreichen Kommentaren zum GWB-Vergaberecht hervor. Mit Beiträgen von 38 Autoren aus Wissenschaft sowie rechtsanwaltlicher, behördlicher und gerichtlicher Praxis hat das Herausgeberteam eine ausgewogene und kompakte Neuauflage des Beck`schen Vergaberechtskommentars zum 4. Teil des GWB vorgelegt. Das Nachschlagewerk eignet sich für Vergabepraktiker und Wissenschaftler gleichermaßen, die schnell und zuverlässig Rat zu>>Weiterlesen

Rezension: Ehmann/Selmayr. Datenschutz-Grundverordnung

Mit der unmittelbaren Anwendung der Datenschutz-Grundverordnung (VO [EU] 2016/679) ab dem 25.5.‌2018 in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union entfaltet ein zentraler Baustein der Kommission für die Strategie eines digitalen Binnenmarktes seine Wirkung. Der hieraus resultierende durchaus nicht unerhebliche Anpassungs-, Beratungs-, und Umsetzungsbedarf insbesondere für Wirtschaft und Mitgliedstaaten erfordert daher eine vertiefte Beschäftigung mit der DS-GVO.>>Weiterlesen

Rezension: Paal/Pauly. Datenschutz-Grundverordnung

Die Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) ist am 25.5.‌2016 in Kraft getreten und wird ab dem 25.5.‌2018 in ihrem Geltungsbereich das nationale Datenschutzrecht ersetzen. Da die Verordnung allerdings einerseits vorwiegend mit Generalklauseln arbeitet und andererseits Dutzende von Kompetenzen für nationale Konkretisierung oder gar, wie etwa beim Beschäftigtendatenschutz (Art. 88), Öffnungen für komplette nationalstaatliche Regelungssysteme enthält, dürfte auch nach dem>>Weiterlesen