Rezension: Grube. Verbraucherinformationsrecht

Das Recht der Verbraucherinformation gehört derzeit zu den heißesten Eisen. Dabei verstehen die Autoren den Begriff janusköpfig sowohl als staatliches Informationshandeln als auch als Informationsanspruch der Bürger und der Öffentlichkeit. Diesen weit gesteckten Rahmen der Verbraucherinformation füllt das soeben erschienene Handbuch (Verlag Carl Heymanns) aus. Die Autoren sind allesamt Rechtsanwälte, die im Bereich des Lebensmittelrechts>>Weiterlesen

Rezension: Fissenewert. Compliance für den Mittelstand

Noch vor wenigen Jahren waren Bücher zum Thema Compli­ance eher rar. Dieser Umstand hat sich gründlich geändert. Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe von Büchern über die Einführung von Compliance Management Systemen und die damit zusammenhängenden Fragen. Das vorliegende Werk (Verlag C.H.BECK) richtet sich vor allem an Compliance-Verantwortliche in mittelständischen Unternehmen. Gerade hier ist der>>Weiterlesen

Rezension: von Hoyingen-Huene/Linck. Kündigungsschutzgesetz

Die Feststellung „Das Leben hat immer mehr Fälle als der Gesetzgeber sich vorstellen kann.“ stammt vom ehemaligen Arbeitsminister Norbert Blüm. Dieses Verständnis erklärt zum Teil die Untätigkeit des Gesetzgebers, der es im Arbeitsrecht überwiegend der Rechtsprechung überlässt, die abstrakten Gesetzesnormen auszulegen und weiterzuentwickeln. Für im Arbeitsrecht Tätige ist es daher unverzichtbar, auf fundierte Gesetzeskommentierungen zurückgreifen>>Weiterlesen

Rezension: Münchener Anwaltshandbuch Sozialrecht

Das Münchener Anwaltshandbuch Sozialrecht erscheint in der 4. Auflage (Verlag C.H.BECK); damit ist ein Erscheinungsrhythmus von drei Jahren zwischen den Auflagen eingehalten. Die 3. Auflage ist nach Auskunft des Verlags vergriffen, höchste Zeit also für das Erscheinen der 4. Auflage. Die Zahl der Bearbeiter ist seit der 3. Auflage von 22 auf 31 Autoren angestiegen. Das>>Weiterlesen

Rezension: Lenz/Hansel. Bundesverfassungsgerichtsgesetz

Das Feld der Kommentierungen zum Gesetz über das BVerfG schien bisher mit dem Groß- bzw. Loseblatt-Kommentar von Maunz/Schmidt-Bleibtreu/Klein/Bethge (Stand: 2/2013), dem 2005 in 2. Auflage erschienenen Mitarbeiterkommentar von Umbach/Clemens/Dollinger und zuletzt mit der im Jahre 2010 neu aufgelegten Kommentierung von Lechner/Zuck hinreichend bestellt. Dazu kamen ohnehin die diversen Kommentierungen des Grundgesetzes, Hand- und Lehrbücher zum>>Weiterlesen

Rezension: Münchener Kommentar zum BGB, Bd. 6 Sachenrecht: §§ 854-1296

In dem für die Besprechung vorgegebenen Umfang kann der Kommentarband (Verlag C.H.BECK) mit seinen 2460 Seiten nur präsentiert werden. Dem Schreiber dieser Besprechung ist der Band aus seiner Arbeit an dem Lehrbuch „Sachenrecht“ von Beginn an wohl bekannt. Er konnte sich immer wieder auf den Band stützen. Vollständigkeit, Klarheit, Differenziertheit (erfreulicherweise auch Eigenwilligkeit) zeichnen den>>Weiterlesen

Rezension: Schwennicke/Auerbach. Kreditwesengesetz (KWG)

Das Bankaufsichtsrecht gehört wohl zu den Rechtsbereichen, die sich am häufigsten ändern. Die Praxis wird die zweite Auflage des „Schwennicke/Auerbach“  (Verlag C.H.BECK) schon deswegen freudig begrüßen. Dies gilt umso mehr, als es sich dabei um eine prägnante und inhaltsreiche Darstellung des umfangreichen Rechtsstoffs handelt. Die Neuauflage berücksichtigt zahlreiche Änderungen des KWG bis zum Mai 2012.>>Weiterlesen

Rezension: Hausmann. Internationales und Europäisches Ehescheidungsrecht

Das internationale Familienrecht stellt den Praktiker vor große Herausforderungen. Geschuldet ist dies einer stetig wachsenden Zahl an Rechtsquellen, für die neben dem nationalen Gesetzgeber und der Haager Konferenz der europäische Gesetzgeber verantwortlich zeichnet. Den Anspruch, dem Praktiker einen sicheren Weg durch diesen immer dichter werdenden Dschungel von Rechtsvorschriften zu weisen, hat der hier besprochene neue>>Weiterlesen

Rezension: Mutschler. Sozialgesetzbuch III – Arbeitsförderung

Mit dem in wesentlichen Teilen am 1. 4. 2012 in Kraft getretenen Gesetz zur Verbesserung der Eingliederungschancen am Arbeitsmarkt ist für das Arbeitsförderungsrecht der Bedarf an Orientierungshilfen erheblich gestiegen, da hierdurch das SGB III grundlegend umstrukturiert und die Mehrzahl der Vorschriften neu nummeriert wurde.   Insofern ist es ausgesprochen erfreulich, dass ein Standardwerk zum SGB III>>Weiterlesen