Rezension

Rezension: Paal/Pauly. Datenschutz-Grundverordnung

Die Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) ist am 25.5.‌2016 in Kraft getreten und wird ab dem 25.5.‌2018 in ihrem Geltungsbereich das nationale Datenschutzrecht ersetzen. Da die Verordnung allerdings einerseits vorwiegend mit Generalklauseln arbeitet und andererseits Dutzende von Kompetenzen für nationale Konkretisierung oder gar, wie etwa beim Beschäftigtendatenschutz (Art. 88), Öffnungen für komplette nationalstaatliche Regelungssysteme enthält, dürfte auch nach dem>>Weiterlesen

Rezension: Schricker/Loewenheim. Urheberrecht. Kommentar

Buchbesprechungen in juristischen Fachzeitschriften sind in der Regel von einem mehr oder weniger starken Wohlwollen des Besprechenden getragen. Das verwundert nicht, da jeder Autor und natürlich auch jeder Verlag ein Interesse daran haben, dass auf die von ihnen zu verantwortende Neuerscheinung mit freundlichen Worten hingewiesen wird. Diese freundliche Subjektivität stört aber auch nicht, da das>>Weiterlesen

Rezension: Huber. Aufenthaltsgesetz

Der in der 2. Auflage erschienene, von Bertold Huber herausgegebene Kommentar ist in kleinem Format erschienen und besticht durch die Fülle der Informationen auf engstem Raum. Huber hat Mitarbeiter gewonnen, die für die von ihnen bearbeiteten Teile für hohe Kompetenz stehen. Kommentiert werden neben dem Aufenthaltsgesetz das Freizügigkeitsgesetz/EU, die Art. 6, 7, 14 des ARB 1/80 und §§ 2–4 AsylG. Die Qualität>>Weiterlesen

Rezension: König/Dauer. Straßenverkehrsrecht

Auch in der 44. Auflage bleibt der „Hentschel/König/Dauer“ seinem Anspruch als Standardwerk des Verkehrsrechts treu. Die Auflage gibt den Regelungstand von Anfang Oktober 2016 wieder. Darüber hinaus werden aber auch bereits Änderungen der StVO berücksichtigt, wie beispielsweise die am 14.12.‌2016 in Kraft getretene Änderung der StVO zu Rad fahrenden Kindern in § 2 V StVO. Hier werden auf Basis>>Weiterlesen

Rezension: Kindhäuser. Strafgesetzbuch

Drei Jahre sind vergangen, seit der Lehr- und Praxiskommentar von Kindhäuser in der 6. Auflage erschienen ist, und angesichts der Fülle an Änderungen im Strafgesetzbuch war es an der Zeit, eine Neuauflage zu publizieren. Eingearbeitet wurden das Gesetz zur Verbesserung des Schutzes der sexuellen Selbstbestimmung, das Gesetz zur Verbesserung der Bekämpfung des Menschenhandels, die Verschärfung des Terrorismusstrafrechts, die>>Weiterlesen

Rezension: Weinmann/Götz. Das Arbeitnehmermandat

Neun Jahre nach Erscheinen der Erstauflage legen die Autoren die Neuauflage des „Arbeitnehmermandats“ vor. Im Autorenteam ist neben Ralf Weinmann nunmehr Barbara Götz an die Stelle des ausgeschiedenen Christian Schild getreten. Nach wie vor gliedert sich das Buch in vier Teile, nämlich zum einen die Arbeitnehmerberatung bei Vertragsanbahnung und Vertragsgestaltung, sodann die gerichtliche und außergerichtliche Vertretung von Arbeitnehmern wegen Ansprüchen aus>>Weiterlesen

Rezension: Byers. Mitarbeiterkontrollen

Das hier anzuzeigende Buch widmet sich einer zunehmend an Bedeutung gewinnenden Schnittstelle zwischen dem Recht des Datenschutzes und dem Arbeitsrecht. Sowohl ein Blick in die juristische Literatur als auch in die Praxis deutscher Arbeitsgerichte zeigt, dass Arbeitnehmer sich zunehmend der Rechte an ihren personenbezogenen Daten bewusst werden. Auch die Sensibilität vieler Betriebsräte steigt in diesem>>Weiterlesen

Rezension: Debus. Informationszugangsrecht Baden-Württemberg

In mittlerweile zwölf der 16 deutschen Länder existieren Informationsfreiheitsgesetze (Informationszugangs- bzw. Transparenzgesetze). Die Kommentarliteratur zum Landesrecht fällt indessen eher spärlich aus. Die Rechtspraxis (insbesondere Rechtsprechung, Verwaltung, Rechtsanwaltschaft) orientiert sich zur Wissensgenerierung und Problemlösung landesrechtlicher Fragestellungen an den Erläuterungswerken zum IFG des Bundes. Für Baden-Württemberg ist diese Art der Lückenschließung weithin überflüssig geworden; das hier anzuzeigende>>Weiterlesen

Rezension: Heussen/Hamm. Beck‘sches Rechtsanwalts-Handbuch

Mit der mittlerweile 11. Auflage präsentiert der Verlag sein neuestes Beck‘sches Rechtsanwalts-Handbuch, welches sich während seines 27-jährigen Bestehens zu dem Standardwerk für praxisrelevante Fragen und der Basis anwaltlicher Tätigkeit entwickelt hat. Dabei verbindet das Werk nach wie vor in erstaunlich kompaktem Format notwendiges Wissen über die Hauptfelder des beruflichen Alltags. Vom Prozess und den gängigsten Verfahrensarten über>>Weiterlesen

Rezension: Höland/Meller-Hannich. Nichts zu klagen? Der Rückgang der Klageeingangszahlen in der Justiz

Eine der spannendsten justizpolitischen Fragen der jüngsten Zeit ist durch den deutlichen Rückgang der Klageeingangszahlen bei der staatlichen Justiz ausgelöst worden (vgl. Graf-Schlicker, AnwBl. 2014, 573). Diese Entwicklung lässt sich schon seit 1995 und verstärkt seit 2003 bis heute kontinuierlich feststellen. So gingen im Jahre 2003 in Zivilsachen erster Instanz 1,9 Mio. Klagen ein (sowie 9,4 Mio. Mahnanträge),>>Weiterlesen