Rezension

Rezension: Weinmann/Götz. Das Arbeitnehmermandat

Neun Jahre nach Erscheinen der Erstauflage legen die Autoren die Neuauflage des „Arbeitnehmermandats“ vor. Im Autorenteam ist neben Ralf Weinmann nunmehr Barbara Götz an die Stelle des ausgeschiedenen Christian Schild getreten. Nach wie vor gliedert sich das Buch in vier Teile, nämlich zum einen die Arbeitnehmerberatung bei Vertragsanbahnung und Vertragsgestaltung, sodann die gerichtliche und außergerichtliche Vertretung von Arbeitnehmern wegen Ansprüchen aus>>Weiterlesen

Rezension: Byers. Mitarbeiterkontrollen

Das hier anzuzeigende Buch widmet sich einer zunehmend an Bedeutung gewinnenden Schnittstelle zwischen dem Recht des Datenschutzes und dem Arbeitsrecht. Sowohl ein Blick in die juristische Literatur als auch in die Praxis deutscher Arbeitsgerichte zeigt, dass Arbeitnehmer sich zunehmend der Rechte an ihren personenbezogenen Daten bewusst werden. Auch die Sensibilität vieler Betriebsräte steigt in diesem>>Weiterlesen

Rezension: Debus. Informationszugangsrecht Baden-Württemberg

In mittlerweile zwölf der 16 deutschen Länder existieren Informationsfreiheitsgesetze (Informationszugangs- bzw. Transparenzgesetze). Die Kommentarliteratur zum Landesrecht fällt indessen eher spärlich aus. Die Rechtspraxis (insbesondere Rechtsprechung, Verwaltung, Rechtsanwaltschaft) orientiert sich zur Wissensgenerierung und Problemlösung landesrechtlicher Fragestellungen an den Erläuterungswerken zum IFG des Bundes. Für Baden-Württemberg ist diese Art der Lückenschließung weithin überflüssig geworden; das hier anzuzeigende>>Weiterlesen

Rezension: Heussen/Hamm. Beck‘sches Rechtsanwalts-Handbuch

Mit der mittlerweile 11. Auflage präsentiert der Verlag sein neuestes Beck‘sches Rechtsanwalts-Handbuch, welches sich während seines 27-jährigen Bestehens zu dem Standardwerk für praxisrelevante Fragen und der Basis anwaltlicher Tätigkeit entwickelt hat. Dabei verbindet das Werk nach wie vor in erstaunlich kompaktem Format notwendiges Wissen über die Hauptfelder des beruflichen Alltags. Vom Prozess und den gängigsten Verfahrensarten>>Weiterlesen

Rezension: Höland/Meller-Hannich. Nichts zu klagen? Der Rückgang der Klageeingangszahlen in der Justiz

Eine der spannendsten justizpolitischen Fragen der jüngsten Zeit ist durch den deutlichen Rückgang der Klageeingangszahlen bei der staatlichen Justiz ausgelöst worden (vgl. Graf-Schlicker, AnwBl. 2014, 573). Diese Entwicklung lässt sich schon seit 1995 und verstärkt seit 2003 bis heute kontinuierlich feststellen. So gingen im Jahre 2003 in Zivilsachen erster Instanz 1,9 Mio. Klagen ein (sowie 9,4 Mio. Mahnanträge),>>Weiterlesen

Rezension: Büte. Zugewinnausgleich bei Ehescheidung

Wer sich entscheidet, den Zugewinn nicht erst nach Rechtskraft der Ehescheidung rechtshängig zu machen, sondern in den Verbund einzubeziehen (§ 137 FamFG), hat Vorteile unter anderem in Form insgesamt niedrigerer Kosten wegen der Kumulation der Streitwerte. Nachteilig ist dagegen regelmäßig die Verzögerung des Verfahrens aufgrund stark divergierender Wertvorstellungen der Beteiligten und prozessualer Probleme. Hier bietet das>>Weiterlesen

Rezension: Joeks/Miebach. Münchener Kommentar zum Strafgesetzbuch Band 2

Band 2 ist der erste von acht Bänden des Münchener Kommentars zum StGB, der in der 3. Auflage erschienen ist. Er hat damit den Anfang für die Neuauflage des gesamten Kommentars gemacht, die bis Ende 2017 abgeschlossen sein soll. Inhaltlich behandelt Band 2 die Abschnitte 3 bis 5 des StGB, mithin die §§ 38–79 b StGB. Seit der Vorauflage aus>>Weiterlesen

Rezension: Joeks/Miebach. Münchener Kommentar zum Strafgesetzbuch Band 1

Der Münchener Kommentar zum Strafgesetzbuch umfasst acht Bände; die ersten fünf behandeln den Kernbereich des Strafrechts, also die Vorschriften des StGB, die letzten drei das Nebenstrafrecht. Der Allgemeine Teil des Strafgesetzbuches ist in die ersten zwei Bände aufgeteilt. Während der zweite Band (§§ 38–79 b) bereits im vergangenen Jahr in dritter Auflage erschienen ist, ist seit diesem>>Weiterlesen

Rezension: Gerichts- und Notarkostengesetz – GNotKG

Am 1.8.‌2013 ist das neue Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG) in Kraft getreten. Die Neuregelungen haben sich in der Praxis gut bewährt. Die Zahl der gerichtlichen Streitigkeiten ist erfreulicherweise gering. Der reibungslose Systemwechsel von der früheren Kostenordnung zum neuen GNotKG beruht sicherlich auch darauf, dass von Anfang an mehrere Kommentierungen für eine verlässliche Orientierung gesorgt haben.>>Weiterlesen

Rezension: Präve. Lebensversicherung

Bei der anzuzeigenden Neuerscheinung handelt es sich um eine systematische Kommentierung von acht Bedingungswerken zur Lebens- und zur Rentenversicherung. Das Werk folgt einem interessanten systematischen Ansatz: Ausgangspunkt der Kommentierung sind – der historischen Entwicklung entsprechend – die Bedingungen für die Rentenversicherung mit aufgeschobener Rentenzahlung (ARB), auf denen ebenso wie alle weiteren Bedingungswerke auch die Erläuterungen>>Weiterlesen