Neues Denken über Geld, sich selbst und das Leben

Wie Sie Ihre Beziehung zu Geld verändern und glücklicher werden

Wir fliegen auf den Mond, und unsere Autos parken von allein ein. Was wir allerdings im Zeitalter der Digitalisierung bis heute nicht geschafft haben, ist es, das fundamentale Thema Geld zu beherrschen. Die meisten Menschen haben ihr Geld nicht im Griff, ganz im Gegenteil, das Geld hat die Menschen im Griff!

Geld ist für viele nicht nur ein Tabu, es stellt ein total negatives Thema dar. Geld steuert die Handlungsmotive so vieler Menschen, weil sie ihre Bestimmung nur darin suchen. Und das meistens, ohne dieses Muster selbst zu bemerken. Nicht ohne Grund erfahren viele Menschen deswegen starken Druck, Ängste, Sorgen oder Stress in ihrem Leben. Sie stellen sich dann die Frage, ob das jetzt schon alles ist, oder ob es da nicht noch mehr gibt. Sie wünschen sich mehr Zeit zum Leben, ohne andere Dinge zu vernachlässigen. Sie haben zwar vielleicht alles, was sie brauchen – sogar ein hohes Einkommen – und sind dennoch unzufrieden, ja sogar unglücklich. Jeden Tag erzählen wir uns selbst viele Geschichten darüber, wie wir die Welt und uns selbst sehen. Und immer wieder beschuldigen wir Geld als die Ursache aller Probleme. Ist das wirklich so? Nein, ich behaupte, das ist ganz und gar nicht so.

Wenn Geld Ihr Problem ist, dann ist Geld nicht Ihr Problem

In den letzten zwei Jahrzehnten habe ich als Finanzmakler mit mehreren tausend Menschen über Geld gesprochen. Es war alles dabei: Menschen, die kein Geld, wenig Geld, oder viel Geld haben, bis hin zum Multimillionär. Der rote Faden daraus ist unglaublich: Alle diese Menschen haben ihr Geld nicht unter Kontrolle, sondern umgekehrt, sie lassen sich vom Geld beherrschen. Sie glauben daran, wenn sie erst mehr Geld haben, dann ist alles in Ordnung. Deshalb laufen sie ihm ständig hinterher und vergessen dabei sich selbst. Auch ich habe einmal so gelebt und durch falsche Entscheidungen und falsches (Geld)Denken einen riesigen Schuldenberg angehäuft. Ich habe mich sieben lange und entbehrungsreiche Jahre alleine und ohne Hilfe daraus befreit und dabei ein für alle funktionierendes Konzept entwickelt.

Geld als Spiegel unseres gesamten Lebens

Für viele Menschen ist der Umgang mit Geld ein Buch mit sieben Siegeln. Dabei ist es im Grunde ganz einfach. Wer es schafft, seine Verhaltensweisen zu modifizieren, seine innere Einstellung zu Geld zu verändern, der ändert damit auch den persönlichen Umgang mit Geld.

Ich bin der festen Überzeugung: Wer mit 1.000 Euro nicht auskommt, kommt auch mit 10.000 Euro oder mehr nicht aus. Denn Geld ist in erster Linie ein Spiegel und in zweiter Linie ein Werkzeug. Im Spiegel betrachtet zeigt uns unsere Beziehung zu Geld, was wir über uns und das Leben selbst denken. Als Werkzeug betrachtet zeigt uns unser praktischer Umgang mit Geld, wie wir mit den Ressourcen in unserem Leben umgehen und haushalten. Das bedeutet, Geld wirkt sich auf alle Lebensbereiche aus: Im Beruf, in unseren Beziehungen, den Finanzen, der Gesundheit oder betreffend unsere Lebenszeit. Überall spielt Geld eine Rolle! Richtiger Umgang mit Geld besteht deshalb immer aus zwei Bausteinen: Einem praktischen und einem mentalen Teil. Nur wenn wir unser heutiges Denken über Geld, uns selbst und das Leben erkennen und verstehen, können wir uns entscheiden, umzudenken. Das Ziel steht jedenfalls schon heute fest: Ein entspanntes und damit glückliches Leben, unabhängig vom aktuellen Kontostand.

Halten Sie mit dem aktuellen Werk alle Lebensbereiche in Balance:

Brell
More than Money
2017, 244 S., Wiley-VCH, ISBN 978-3-527-50925-6,
Preis 19,99 € inkl. MwSt.

 

Autor: Andreas Enrico Brell

Andreas Enrico Brell

Andreas Enrico Brell ist als Trainer, Autor und Redner tätig. Er war über zwei Jahrzehnte Finanzmakler und führte zahlreiche Gespräche zum Thema Geld.

In seinen Coaching-Programmen vermittelt er die Grundprinzipien des neuen Gelddenkens.